| Als ich vor ca. 2 Jahren anfing mit dem Photoshop zu arbeiten fiel mir schnell auf das es für ihn (und andere Grafikprogramme) eine Menge Filter gibt. Da mir der Photoshop zu dieser Zeit doch arg kompliziert erschien und ich größere Probleme hatte irgend etwas mit Sinn zu gestalten schaute ich mir diese Filter etwas genauer an. Was ich dort sah begeisterte mich. Mit diesen Filtern konnte ich Effekte gestalten die ich nie für möglich hielt! Es fing bei einfachen Schatten und Glüheffekten an und hörte bei späktakulären Flamm- und Eiseffekten noch lange nicht auf! Toll! Sowas würde ich nie selber machen können! Jetzt, zwei Jahre später, ist meine Begeisterung für Filter ziemlich erkaltet! Wie das? Nun, daß hat zwei Gründe: (1) Nachdem ich mir mehrere Filter angeschafft hatte merkte ich das ich bei beinahe allem auf sie angewiesen war. War es ein Schatten, eine Textur oder auch nur ein simpler Button. Irgendwie konnte es doch nicht im Sinne des Erfinders sein ein Programm für fast 2000 Mark zu besitzen und trotzdem noch Zusatzfilter zu gebrauchen?! Langsam begriff ich das ich mir durch die Abhängigkeit von Filtern die Möglichkeit nahm den Photoshop in seiner ganzen Komplexität zu verstehen und ihn zu beherrschen. (2) Grund Nummer zwei war ebenso deprimierend! Ich erkannte, daß man jeden dieser Effekte sofort erkannte. Nichts ist uncooler als eine Website mit flammenden Bilder, eingefrosteten Text und psychedelischen Hintergründen. Diese Seiten schreien geradezu: "GEMACHT MIT EYECANDY!!!!" So etwas wollte ich nicht! Als ich das erkannt hatte flogen alle Filter bis auf den Smartsaver von der Festplatte. Von nun an konzentrierte ich mich nur noch auf die reine Lehre, also den Photoshop. Dabei ist das Handbuch natürlich die erste Wahl um das Programm zu erlernen, aber irgendwann ist man über die Basics raus. Will man mehr über spezielle Themen erfahren (und es gibt für den Photoshop Dutzende von Themenbereichen) muß man sich Bücher kaufen. F a z i t : |
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